Top-Reiseziele in Südamerika

Die Iguazú-Wasserfälle im Argentinien, die Steinskulpturen auf der Osterinsel, der Amazonas in Brasilien, die Galápagosinseln: Südamerika ist reich an Naturschönheiten, die unvergessliche Südamerika Reisen versprechen. Südamerika ist zurzeit noch kein typisches Urlaubsziel europäischer Touristen – in Anbetracht der vielen Sehenswürdigkeiten kaum nachzuvollziehen.

Amazonas

Kontrastprogramm: Dschungel, Salzseen und Geysire

Jaguare, Alligatoren, Flussdelfine, Anakondas und Papageien: Das Amazonasgebiet ist Heimat für zahlreiche Tiere, die in dem riesigen Areal anzutreffen sind. Über die Hälfte Brasiliens besteht aus Flüssen und Wäldern. Ein gut geeigneter Ausgangspunkt für eine Tour in das Amazonasgebiet ist die Hafenstadt Manaus am Rio Negro. Am besten lässt sich die Natur mit dem Boot entdecken – schippern Sie einfach mehrere Tage über den breiten Strom und erkunden Sie schmale, verwilderte Flussläufe.

Kontrastprogramm pur dazu ist ein Besuch der Atacamawüste auf einer Chile Rundreise. Die Wüste mit ihren Geysiren, Salzseen und farbigen Gesteinen ist faszinierend. Im Horizont erheben sich schneebedeckte Vulkane wie zum Beispiel der Vulkan Licancábur. Hochsteigende Wasserfontänen kann man vor allem frühmorgens bei den Tatio-Geysiren beobachten.

Die Atacama Wüste

Atacama Wüste

Cartagene immer ein Besuch Wert

Ein Ausflug nach Cartagena in Kolumbien ist denjenigen empfohlen, die karibisches Flair erleben möchte. Die Stadt Cartagena liegt an der Karibikküste. Bei der Ankunft fällt zuerst die Festung der Stadt ins Auge und man fühlt sich schnell in die Zeit der Piraterie zurückversetzt. Musik und Gesang an jeder Ecke, die fröhlichen Menschen holen einen schnell wieder zurück in die angenehme Realität.

Atacama Wüste

Ein Besuch in der geheimnisvollen Stadt der Inkas

Wer nach Südamerika reist, sollte auf jeden Fall auch einen Abstecher zum Machu Picchu einplanen. Einen Sonnenaufgang über der imposanten Inka-Ruine zu sehen ist ein unvergleichliches Erlebnis. Über den Inka Trail kann der Machu Picchu übrigens zu Fuß in zwei bis vier Tagen erreicht werden.

 

Planung einer Rundreise durch Südamerika

Bei der Zusammenstellung einer Reiseroute werden Sie schnell feststellen, dass die Auswahl an Sehenswürdigkeiten in Südamerika groß ist. Welche Länder, Regionen oder Städte möchten Sie bereisen? Hier kann es sich lohnen, die Südamerika Rundreise mit einem erfahrenen Reiseveranstalter zu planen und durchführen, dann können Sie ihre Reise ganz entspannt genießen.

 

Cartagena bezaubert und fasziniert zum einen auf einer Südamerika Reise, aber zum anderen ruft diese Stadt Melancholie hervor und dennoch lädt sie zum Verweilen ein. Cartagena ist der Reisetipp für Südamerika, frische Farben lassen die gepflegten Häuser mit den wunderschönen Balkonen und tropischen Blumen erstrahlen und bilden den perfekten Rahmen für die sauberen Straßen. Doch ist dies nur die eine Fassade der Stadt, denn sie kann nicht vergessen machen, dass sie einst die Hauptstadt des Sklavenhandels war. Noch heute wohnen die Armen hinter den Mauern der Stadt und die Reichen in der Altstadt.

Warum Cartagena zu den schönsten Städten des Kontinents gehört

Cartagena ist die schönste und besterhaltene Kolonialstadt Südamerikas. Alt, aber dennoch elegant triumphiert die Küstenstadt aus dem 16. Jahrhundert. Sie zieht die Touristen magisch an und ist deshalb auch die am meisten besuchte Stadt und aufgrund ihrer geografischen Lage gilt sie als bestbewachte und deshalb auch sicherste Stadt in ganz Kolumbien. Zwar schließt dies die Kleinkriminalität, die überall vorkommt, nicht aus, aber sie ist recht frei von den bewaffneten Konflikten zwischen Guerilla und Militär bzw. Paramilitärs. Sogar die Marine Kolumbiens hat sich mit ihrem Hauptstützpunkt in Cartagena niedergelassen.

Sehenswürdigekeiten in Cartagena

Cartagena ist ein Ort wie von einem alten Gemälde entsprungen, eingerahmt von einer wunderschönen Bucht. Das Stadtzentrum ist mit einem elf Kilometer langen Festungsring komplett ummauert und im Zentrum erhebt sich die Kathedrale umringt von vielen Palästen, die alle im andalusischen Stil gebaut wurden. Im Inquisitions-Palast werden die vielen Geschichten mit ihren Geheimnissen über die Stadt aufbewahrt. Ebenso beeindruckend sind das Kloster inklusive der Kirche von San Pedro Claver und das Kloster Santa Clara, das zu einem Luxushotel umfunktioniert worden ist. Auch finden Touristen eine Unterkunft im nahe gelegenen Touristensektor Bocagrande, das auf einer Landzunge direkt neben der Altstadt liegt. Die weitläufigen Strände laden zum Sonnenbaden ein und die Restaurants sorgen für das leibliche Wohl. Für die abendliche Unterhaltung sorgen zahlreiche Diskotheken, denn in Cartagena haben die Nächte einen ganz besonderen Reiz: Romantik und Leben und natürlich Rumba und Salsa in ausgelassener Atmosphäre.

Eine Reise in die Vergangenheit

Cartagena ist eine Stadt aus der Vergangenheit und dennoch beeindruckt sie mit ihrer Infrastruktur für Tagungen und Kongresse. Auch begeistert Cartagena mit dem jährlich statt findenden Internationalen Film-Festival. Zum Einkaufen begibt man sich ins Stadtviertel San Diego, wo man viele Händler findet. Einen besonderen Reiz bietet das Viertel der kleinen Leute und Handwerker: das Bourgeoise und Getsemani. Es wurde 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

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…so lautet ein treffender Spruch der Tourismuswerbung Kolumbiens. Aber ohne Zweifel passt dies auch sehr gut für ganz Südamerika. Dieser faszinierende Kontinent bietet seinen Besuchern eine Vielzahl an Eindrucken, Erfahrungen und Abenteuern und am Ende steht daher auch die Erkenntnis, dass man doch eigentlich viel zu kurz dort gewesen ist.

Am Anfang der Südamerika Rundreise erhält die Euphorie aber meist einen Dämpfer. So erwecken die Medien oder andere Reisehinweise schnell den Eindruck, dass man außerhalb des Flughafens vogelfrei für allerlei kriminelle Elemente wird. Auch mir erging es nicht anders und so stieg ich mit einem mulmigen Gefühl in das Flugzeug nach Kolumbien. Doch um es vorweg zu nehmen, dem ist nicht so! Auf meiner einmonatigen Kolumbien Rundreise 2012 fühlte ich mich stets sicher, egal ob auf den schneebedeckten Hängen des Nevado del Ruiz Vulkans oder in den Straßen von Medellin. Es ist jedoch wichtig nicht blind zu sein, weder für die Schönheit des Landes und seiner Bewohner, noch für die möglichen Risiken.

Entsprechend stand vor meiner Südamerika Reise auch eine gute Planung. Die wichtigsten Punkte sind dabei eigentlich selbstverständlich für jeden Auslandsaufenthalt. Beispielsweise war das mal wieder ein guter Anlass für einen Blick in den Impfpass. Meine Krankenkasse half mir auch gerne weiter und so gab es für mich ein paar Nadelstiche mehr. Neben den üblichen Impfungen kamen Typhus, Hepatitis-A und Gelbfieber hinzu. Eine Tollwut-Impfung war hingegen nicht nötig für mich. Natürlich gehört zu einer guten Vorbereitung auch eine Reiseapotheke und Kenntnisse über empfohlene Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene. Andere Dinge sollten aber dabei nicht vergessen werden! So kann es sich mit der Bargeldversorgung durchaus sehr unterschiedlich gestalten. In Kolumbien funktionierten Kreditkarten recht gut. Travellerschecks hingegen sind kaum geeignet, da man sie nur schlecht einlösen kann. Auch an die richtige Kleidung ist zu denken, sonst kann es so manche Überraschung geben. Bei Bogotá/Kolumbien denken viele sicher erst einmal an einen Ort nahe am warmen Äquator, aber auf 2640m Höhe kann es sehr kalt werden. Das heißt aber auch nicht, dass man nicht trotzdem schnell einen Sonnenbrand bekommt. Und wenn man dann nach Cartagena reist, kann die luftige Sommerkleidung auch wieder herausgeholt werden.

Doch zu Kolumbien gehört es auch, sich über weitere Risiken zu informieren. Einige Landesteile bzw. Stadtteile sind durchaus gefährlich. Es empfiehlt sich daher, auch damit vertraut zu sein. Problematisch sind beispielsweise vor allem die Grenzregionen. In den größeren Städten und an der Karibikküste ist es hingegen relativ sicher. Gegen Risiken durch Kriminalität kann ebenfalls jeder etwas tun. Am Wichtigsten ist ein gesunder Menschenverstand und viele kleine Vorsichtsmaßnahmen helfen zusätzlich. So schadet es nie nur kleine Geldbeträge mitzuführen bzw. das Geld am Körper zu verteilen und die Kreditkarten im Hotelsafe zu lassen. Im Falle des Falles ist dann die Brieftasche leer, aber die Reise nicht ruiniert. Selbstverständlich sollte man auch nicht allzu offensichtlich mit Schmuck oder teurer Technik herum laufen. Was aber auch nicht heißt, dass man immer Angst haben muss, die Spiegelreflexkamera zu zücken. Und gegen viele Diebesmaschen hilft einfach Wachsamkeit und ein gesundes Bauchgefühl. Es ist besser mit einem Jogurt-Fleck herum zu laufen, als einer besonders „freundlichen“ Dame zum Waschbecken zu folgen.

Daneben ist es immer auch hilfreich ein wenig Spanisch zu können. Ganz abgesehen davon, dass man so viel besser die Menschen kennenlernen kann. Natürlich ist Kolumbien bzw. Südamerika nicht überall gleich, das wäre ja auch langweilig. Die Gegebenheiten, Sehenswürdigkeiten und Risiken variieren von Land zu Land und von Region zu Region. Leider kann es eine sehr mühselige Arbeit sein zu einzelnen Themen oder Regionen Informationen, abgesehen von üblichen Sightseeing-Tipps, zu finden. Das Auswärtige Amt bietet dann doch nur wenige Details und wie man am internationalen Flughafen Bogotá ein seriöses Taxi findet, erfährt man nicht. In diesem Fall konnte mich glücklicherweise vorab mein Hotel in Bogotá beraten.

Für mich blieb letztlich tatsächlich das größte Risiko, dass ich bleiben wollte bzw. wieder dorthin möchte. Auch wenn Kolumbien keinen sehr guten Ruf hat und Berichte über Entführungen das nicht unbedingt verbessern, so sollte niemand ein vorschnelles Urteil fällen. Ich für meinen Teil vermisse die Tage im Tayrona Nationalpark an der Sierra Nevada, die Erfahrung auf einen aktiven Vulkan in 4800m Höhe zu stehen, der Genuss leckerer Empanadas und frischgepresster Säfte, die Eindrücke in den so verschiedenen Städten Bogotá, Medellin oder Cartagena und die traumhaften Strände auf der kolumbianischen Karibikinsel San Andrés.

Eine Reise nach Kolumbien muss mit guter Vorbereitung und Verstand nicht gefährlich sein! Sprechen Sie einfach mit unserem Kolumbien Spezialist. Weitere Infos aus www.safe-travelling.com