Südamerika Rundreisen – Querschnitt durch einen Kontinent

Der Name Südamerika klingt in den Ohren des Reiselustigen verführerisch und geheimnisvoll zugleich. 12 Länder, die in einem riesigen Kontinent der Entdeckung harren. Ob Chile oder Bolivien, der Klang der Länder lädt bereits ein diese auf einer Südamerika Reise zu entdecken.
Eine umfassende Reise durch dieses faszinierenden Kontinent muss sich zwangsläufig auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten beschränken, soll die Reise nicht jeden zeitlichen Rahmen und alle Kosten sprengen.

Als Startpunkt einer Reise durch den südamerikanischen Kontinent bietet sich Peru und die Hauptstadt des Landes Lima an. Unbedingt empfehlenswert sind dort die Katakomben des Franciscus und das große Goldmuseum. Mit diesem Programm stimmt man sich ideal auf die folgenden Reisen auf den Spuren der Inka ein und gibt dem eigenen Körper Zeit den Hinflug in aller Ruhe zu verarbeiten. In Peru findet der Besucher die größten und ansehnlichsten Inka Ruinen, die auf keinem Besichtigungsprogramm fehlen dürfen. Der Inka-Sonnentempel Coricancha und die legendäre Inka Stadt Machu Picchu gehören bei einer Südamerika Tour einfach dazu. Doch auch der Titicacasee ist stets einen Besuch wert und sollte auf einer Peru Rundreise nicht links liegen gelassen werden.

Bolivien – zwischen Strandurlaub und historischen Gebäuden

Dort hat man nun die Grenze nach Bolivien überschritten und sollte die Copacabana, den größten Wallfahrtsort des Landes in das Besuchsprogramm einschließen. Anbieten würde sich auf einer Bolivien Rundreise von dort eine Tour in die Stadt La Paz, die mit ihrem Kontrast zwischen historischen Bauten und modernen Bürotürmen symptomatisch für Südamerika und einem Leben zwischen Tradition und Moderne ist.

Argentinien – mehr als nur Fußball

Als nächstes Reiseziel bietet sich das UNESCO Weltkulturerbe, die Stadt Tilcara an. Dort findet man ein beeindruckend gut rekonstruierte Festung der Omaguaca-Indianer, welche stets einen Besuch Wert ist. Gerade eine Argentinien Rundreise bietet dem Besucher eine Vielzahl an sich anbietenden Reisezielen, unter anderem die Stadt Purmamarca mit ihrem beeindruckenden Naturschauspiel des Berges der sieben Farben, oder die Stadt Salta, die als gut erhaltene Kolonialstadt den Besucher zu eigenen Erkundungen einlädt. Lesen Sie auch unseren Blogartikel “Die perfekte Reise nach Argentinien“.

Brasilien – größtes Land des Kontinents unter dem Zuckerhut

Zwischen Argentinien und Brasilien gelegen finden sich die Wasserfälle von Iguazú, welche per Boot erkundet und erlebt werden wollen. Mit diesem Übergang in das größte Land des lateinamerikanischen Kontinents kann und darf man natürlich Rio de Janeiro und seinen Karneval nicht ausser Acht lassen. Diese pulsierende Metropole mit ihrer Unzahl an Sehenswürdigkeiten gehört bei einer Rundreise durch Südamerika einfach dazu. Unter anderem die geflieste Treppe des chilenischen Künstlers Selaron, bekannt aus vielen Filmen, sollte man unbedingt gesehen haben.

Ecuador – zurück zur Natur die Tierwelt erleben

Nun aber wieder fort von den überlaufenden Städten und hinein ins kulturelle Erlebnis. Auf einer Ecuador Rundreise findet der Besucher nicht nur die wohl älteste Landeshauptstadt Südamerikas, Quito, sondern vor allem eine beeindruckende Anzahl an Nationalparks und Naturpark, die einem die südamerikanische Flora und Fauna näher bringen. Wer auf den Spuren Darwins wandeln möchte, dem sei ein Besuch auf den Galapagos-Inseln ans Herz gelegt.

Venezuela – Als Abschluss der Reise immer einen Besuch wert

Als Abschluss der Südamerika Kombireise steht nun noch Venezuela auf dem Programm, welches den Besucher nicht nur mit seiner bekannten Hauptstadt Caracas, sondern auch mit den beeindruckenden Destinationen Maracaibo und Mérida zum Verweilen einlädt.
Auch wenn die Kosten bei einer solchen Reise nicht gering zu schätzen sind, so ist die Fülle an Erfahrungen kaum in Geld aufzuwiegen. Die wichtigsten Stellen eines ganzen Kontinents bereisen, von Peru, Bolivien, Chile, Brasilien, Ecuador und Venezuela und damit wenigstens die Hälfte der Länder des Kontinents zu bereisen ist in einer knapp einen Monat dauernden Reise problemlos machbar.

In Brasilien gibt es unzählige Nationalparks, in denen Trekkingfreunde stunden- oder tagelang wandern können. Wie überall auf der Welt, sollte auch hier die Wahl der Sportbekleidung auf die klimatischen Bedingungen im Reiseland abgestimmt werden. Wer zum Beispiel in Rio de Janeiro Urlaub macht, kann ausgezeichnet im Parque Nacional da Floresta de Tijuca, dem größten städtischen Regenwald weltweit, eine ausgedehnte Wanderung unternehmen. Das Wegenetz ist sehr gut ausgeschildert.

Im Hinterland von Salvador da Bahia ist der Parque Nacional da Chapada Diamantina ein beliebtes Wanderrevier. Zahlreiche Cañons, Höhlen und Wasserfälle verleihen den unterschiedlichsten Wanderrouten ihren besonderen Reiz. Zum Teil bewegen sich die Wanderer dort sogar auf alten Goldsucherpfaden. Die wahrscheinlich schönste Tour führt entlang der Trilha do Vale do Pati. Die Strecke ist etwa 50 Kilometer lang und führt vom Tal von Capão zur kleinen Ortschaft Andaraí.

Eine Wanderung ganz anderer Art können Brasilienreisende erleben, wenn sie bei Ebbe einen Strandspaziergang von Arraial d`Ajuda bis nach Trancosco unternehmen. Der Weg führt vorbei an einsamen, von Kokospalmen bewachsenen, Traumstränden und Felswänden die die in rosa und violetten Farbtönen schimmern. So ein Strandausflug dauert zwischen zwei und drei Stunden.

Auch im Parque Natural do Caraça finden Naturliebhaber Wanderwege von unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden. Die Wege führen unter anderem zu Naturschwimmbecken, Wasserfällen und Höhlen. Der anspruchsvollste Pfad führt hinauf auf den Pico do Inficionado. Die Gehzeit beträgt rund acht Stunden. Für die schwierigsten Strecken sollten sich Wanderer am Parkeingang einen ortskundigen Führer engagieren.

Ein brasilianisches Wanderparadies und Zentrum des Weinanbaus in Brasilien ist die Umgebung von Porto Alegre: Die Serra Gaúcha. Das Hochplateau erhebt sich im Norden von Porto Alegre mit Höhenzügen von über 1.000 Metern. Die Hochebene ist ein ideales Gebiet für ausgedehnte Wanderungen in einer Landschaftskulisse, die an die europäischen Alpen erinnern. Den Wanderern stehen in zahlreichen, netten Weinkellern der Winzerstädtchen edle Weine zur Verkostung zur Verfügung.

Ein wahres Paradies für erfahrene Bergwanderer ist der Parque Serra dos Órgãos, der rund siebzig Kilometer nördlich von Rio de Janeiro liegt. Ins Innere des Nationalparks, der vor allem für seine Vielfalt von Orchideen berühmt ist, führen verschiedene Wanderwege. Wanderer, die mit dem Zelt hierherkommen, können in einem von fünf Campingplätzen des Nationalparks übernachten. Wanderungen im Parque Serra dos Órgãos sollten nur in Begleitung eines ortskundigen Führers unternommen werden.

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