Warum es sich lohnt nach Bogota zu reisen

Bogota, die Hauptstadt Kolumbiens. Mit ihren knapp 8 Millionen Einwohnern ist Bogota der größte städtische Ballungsraum Kolumbiens und zählt zu einer der am schnellsten wachsenden Metropolen Südamerikas. Der Hauptstadtdistrikt (Distrito Capital), der direkt der Zentralregierung unterliegt, vergleichweise wie Washington, D.C ( USA ), bildet den größten Teil Bogota´s. Bogota wurde erst kürzlich von der UNESCO zur Welthauptstadt erklärt, die sich mit ihren Parkanlagen, öffentlichen Plätzen und modernen Alleen zu einer der bedeutensten Städte Südamerikas entwickelt hat und mittlerweile ein wichtig Ziel für Südamerika Reisen ist.

Wie sicher ist Bogota?

Auf vielen Seiten im Internet zählt Bogota zu den gefährlichsten Städten Kolumbiens. Dies war früher so, Bogota hat sich seit dem sehr weiterentwickelt. Genau wie in jeder anderen großen Weltmetropole gibt es auch in Bogota armen Viertel, die man als Tourist meiden sollte. Je weiter man in die Vororte der Stadt kommt desto ärmer und gefährlicher wird es.

Regierungsgebäude Bogota
bogota regierungsgebäude

Wie komme ich nach Bogota ?

Die Anreise ist am einfachsten mit dem Flugzeug. Der internationale Flughafen Borotas “El Dorado” ist der größte Kolumbiens. Viele Airlines fliegen direkt oder mit einem Zwischenstopp dort hin. Die Flugzeit ohne Zwischenstopp beträgt ungefähr 20 Stunden. Immer wieder gibts ein günstige Kolumbien Rundreisen nach denen man Ausschau halten sollte.

Sehenswürdigkeiten

Bogota gilt als kultureles Zentrum Südamerikas. Die Altstadt, La Candelaria ist mit ihren histrorischen Gebäuden und Plätzen von hohem kulurellen Wert. Hier befinden sich auch die Regierungsgebäude, sowie das berühmte und empfehlenswerte Goldmuseum. Desweiteren bietet Bogota über 60 Museen und Galerien, von denen man unbedingt ein paar besuchen sollten.

Simon Bolivar Park: Einer der schönsten und größsten städtischen Parkanlage der Welt

Museo de Oro: Das Museeum beherbergt die weltweit größte und wichtigste Sammlung präkolumbischer Goldkunstwerke.

La Candelaria: Ein von Santiago Garcia geleitetes Theater, bei dem die Schauspieler ein Theaterstück in einem kollektiven Prozess entwickeln.

Cerro de Montserrate : Über eine Seilbahn erreichet man den Wallfahrtsort Montserrat. Von dort aus hat man einen fantastischen Ausblick über die Stadt.

Catedral de Sal: Erschaffen aus einem ehemaligen Berwerk bietet diese Kathedrale einen wunderschönen Anblick. Sie liegt etwas außerhalb und ist am besten mit dem Bus oder Taxi zu erreiche.

Beste Reisezeit

Generell kann man Bogota zu jeder Jahreszeit besuchen. Auch in den Regenmonaten kommt es dort eher zu kurzen Regenschauern und es regnet nie mehere Tage am stück. Laut Statistik, gibt es von Juni bis September die wenigsten Regentage kombiniert mit der meisten Anzahl an Sonnenstunden. Desweiteren sollte man auf die Ferienzeit achten, da es dann schonmal etwas voller werden kann. Die Feriezeiten sind in der Regeln Mitte Dezember bis Januar sowie Juni bis Juli.

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…so lautet ein treffender Spruch der Tourismuswerbung Kolumbiens. Aber ohne Zweifel passt dies auch sehr gut für ganz Südamerika. Dieser faszinierende Kontinent bietet seinen Besuchern eine Vielzahl an Eindrucken, Erfahrungen und Abenteuern und am Ende steht daher auch die Erkenntnis, dass man doch eigentlich viel zu kurz dort gewesen ist.

Am Anfang der Südamerika Rundreise erhält die Euphorie aber meist einen Dämpfer. So erwecken die Medien oder andere Reisehinweise schnell den Eindruck, dass man außerhalb des Flughafens vogelfrei für allerlei kriminelle Elemente wird. Auch mir erging es nicht anders und so stieg ich mit einem mulmigen Gefühl in das Flugzeug nach Kolumbien. Doch um es vorweg zu nehmen, dem ist nicht so! Auf meiner einmonatigen Kolumbien Rundreise 2012 fühlte ich mich stets sicher, egal ob auf den schneebedeckten Hängen des Nevado del Ruiz Vulkans oder in den Straßen von Medellin. Es ist jedoch wichtig nicht blind zu sein, weder für die Schönheit des Landes und seiner Bewohner, noch für die möglichen Risiken.

Entsprechend stand vor meiner Südamerika Reise auch eine gute Planung. Die wichtigsten Punkte sind dabei eigentlich selbstverständlich für jeden Auslandsaufenthalt. Beispielsweise war das mal wieder ein guter Anlass für einen Blick in den Impfpass. Meine Krankenkasse half mir auch gerne weiter und so gab es für mich ein paar Nadelstiche mehr. Neben den üblichen Impfungen kamen Typhus, Hepatitis-A und Gelbfieber hinzu. Eine Tollwut-Impfung war hingegen nicht nötig für mich. Natürlich gehört zu einer guten Vorbereitung auch eine Reiseapotheke und Kenntnisse über empfohlene Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene. Andere Dinge sollten aber dabei nicht vergessen werden! So kann es sich mit der Bargeldversorgung durchaus sehr unterschiedlich gestalten. In Kolumbien funktionierten Kreditkarten recht gut. Travellerschecks hingegen sind kaum geeignet, da man sie nur schlecht einlösen kann. Auch an die richtige Kleidung ist zu denken, sonst kann es so manche Überraschung geben. Bei Bogotá/Kolumbien denken viele sicher erst einmal an einen Ort nahe am warmen Äquator, aber auf 2640m Höhe kann es sehr kalt werden. Das heißt aber auch nicht, dass man nicht trotzdem schnell einen Sonnenbrand bekommt. Und wenn man dann nach Cartagena reist, kann die luftige Sommerkleidung auch wieder herausgeholt werden.

Doch zu Kolumbien gehört es auch, sich über weitere Risiken zu informieren. Einige Landesteile bzw. Stadtteile sind durchaus gefährlich. Es empfiehlt sich daher, auch damit vertraut zu sein. Problematisch sind beispielsweise vor allem die Grenzregionen. In den größeren Städten und an der Karibikküste ist es hingegen relativ sicher. Gegen Risiken durch Kriminalität kann ebenfalls jeder etwas tun. Am Wichtigsten ist ein gesunder Menschenverstand und viele kleine Vorsichtsmaßnahmen helfen zusätzlich. So schadet es nie nur kleine Geldbeträge mitzuführen bzw. das Geld am Körper zu verteilen und die Kreditkarten im Hotelsafe zu lassen. Im Falle des Falles ist dann die Brieftasche leer, aber die Reise nicht ruiniert. Selbstverständlich sollte man auch nicht allzu offensichtlich mit Schmuck oder teurer Technik herum laufen. Was aber auch nicht heißt, dass man immer Angst haben muss, die Spiegelreflexkamera zu zücken. Und gegen viele Diebesmaschen hilft einfach Wachsamkeit und ein gesundes Bauchgefühl. Es ist besser mit einem Jogurt-Fleck herum zu laufen, als einer besonders „freundlichen“ Dame zum Waschbecken zu folgen.

Daneben ist es immer auch hilfreich ein wenig Spanisch zu können. Ganz abgesehen davon, dass man so viel besser die Menschen kennenlernen kann. Natürlich ist Kolumbien bzw. Südamerika nicht überall gleich, das wäre ja auch langweilig. Die Gegebenheiten, Sehenswürdigkeiten und Risiken variieren von Land zu Land und von Region zu Region. Leider kann es eine sehr mühselige Arbeit sein zu einzelnen Themen oder Regionen Informationen, abgesehen von üblichen Sightseeing-Tipps, zu finden. Das Auswärtige Amt bietet dann doch nur wenige Details und wie man am internationalen Flughafen Bogotá ein seriöses Taxi findet, erfährt man nicht. In diesem Fall konnte mich glücklicherweise vorab mein Hotel in Bogotá beraten.

Für mich blieb letztlich tatsächlich das größte Risiko, dass ich bleiben wollte bzw. wieder dorthin möchte. Auch wenn Kolumbien keinen sehr guten Ruf hat und Berichte über Entführungen das nicht unbedingt verbessern, so sollte niemand ein vorschnelles Urteil fällen. Ich für meinen Teil vermisse die Tage im Tayrona Nationalpark an der Sierra Nevada, die Erfahrung auf einen aktiven Vulkan in 4800m Höhe zu stehen, der Genuss leckerer Empanadas und frischgepresster Säfte, die Eindrücke in den so verschiedenen Städten Bogotá, Medellin oder Cartagena und die traumhaften Strände auf der kolumbianischen Karibikinsel San Andrés.

Eine Reise nach Kolumbien muss mit guter Vorbereitung und Verstand nicht gefährlich sein! Sprechen Sie einfach mit unserem Kolumbien Spezialist. Weitere Infos aus www.safe-travelling.com